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Die kartellrechtliche Zwangslizenz im Patentrecht

Ein Anspruch auf kartellrechtliche Zwangslizenz besteht, wenn ein Immaterialgüterrecht eine marktbeherrschende Stellung vermittelt und diese in missbräuchlicher Art und Weise ausgenutzt wird. In der Patentrechtspraxis hat dieser Anspruch besondere Bedeutung erlangt, da geschützte Technologien zunehmend bei der Festlegung von Standards berücksichtigt werden. Infolgedessen werden konkurrierende technische Lösungen nicht nachgefragt, sodass der Patentinhaber den Technologiemarkt als einziger Anbieter beherrscht. Die Arbeit beleuchtet die Voraussetzungen einer kartellrechtlichen Zwangslizenz und deren Rechtsfolgen. Sie geht außerdem der Frage nach, wie der Anspruch aus prozessualer Sicht geltend gemacht werden kann. Dabei werden die Voraussetzungen eines Zwangslizenzeinwands im Patentverletzungsprozess im Anschluss an die BGH-Entscheidung Orange-Book-Standard herausgearbeitet und Möglichkeiten aufgezeigt, den Anspruch im Wege der Klage, Widerklage und im Eilrechtsschutz aktiv durchzusetzen.

Titel: Die kartellrechtliche Zwangslizenz im Patentrecht
Verfasser: Hötte, Daniel Antonius GND
Gutachter: Hoeren, Thomas GND
Organisation: FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2011
Publikation in MIAMI: 23.01.2011
Datum der letzten Änderung: 07.06.2016
Reihe Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe III ; 5
Schlagwörter: Kartellrechtliche Zwangslizenz; Zwangslizenzeinwand; Patentverletzung; Standard; Orange-Book; FRAND; Diskriminierung; Ausbeutungsmissbrauch
Fachgebiete: Recht
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Auch im Buchhandel erhältlich: Die kartellrechtliche Zwangslizenz im Patentrecht / von Daniel Antonius Hötte. - Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2011. - 379 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe III ; Bd. 5), ISBN 978-3-8405-0035-0, Preis: 22,50 EUR
Format: PDF-Dokument
ISBN: 978-3-8405-0035-0
URN: urn:nbn:de:hbz:6-85439672046
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-85439672046
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Inhalt:
Teil I Einleitung .............. 21
A. Problemaufriss ....... 21
B. Ziel der Arbeit ....... 26
C. Themenabgrenzung ........................ 26
D. Gang der Untersuchung .............................. 28
Teil II Grundlagen ......................... 30
A. Zwangslizenz als Instrument der Konfliktlösung im
Spannungsverhältnis zwischen Patent- und Kartellrecht .......... 30
I. Funktionsweise und Zielsetzung des Patentrechts ......................................... 30
II. Funktionsweise und Zielsetzung des Kartellrechts ........................................ 33
III. Spannungsverhältnis zwischen Patent- und Kartellrecht ............................... 35
B. Anspruchsgrundlagen für eine kartellrechtliche Zwangslizenz ....... 38
I. Art. 102 AEUV ............ 38
II. §§ 19, 20 GWB ....... 40
1. Zwangslizenz als mögliche Rechtsfolge nach GWB ................................... 40
2. Differenzierung nach Missbrauchsarten .................................................... 43
III. § 33 GWB ........................ 44
1. Normative Anknüpfung eines Lizenzierungsanspruchs ............................. 44
2. Voraussetzungen des Unterlassungs- und Beseitigungsanspruchs .............. 47
Teil III Voraussetzungen des Anspruchs auf kartellrechtliche Zwangslizenz............ 50
A. Generelle Lizenzverweigerung ....................... 52
I. Voraussetzungen der Zwangslizenz im Falle der generellen Lizenzverweigerung ............ 52
1. Entscheidungspraxis der Gerichte und Wettbewerbsbehörden ................ 53
a) Europäische Entscheidungen ............................................................ 53
b) Deutsche Entscheidungen ................................................................ 58
2. Die Voraussetzungen im Einzelnen ......................................................... 59
a) Marktbeherrschende Stellung ........................................................... 59
aa) Relevanter Markt ....................................................................... 61
(1) Technologie- und Produktmarkt ......................................... 63
(2) Sachlicher Umfang ............................................................. 65
(3) Fehlende Substituierbarkeit ................................................. 67
(a) Geschützte Informationen und Formgebung ................ 67
(b) Standards und Normen ................................................ 68
(aa) de jure-Standards ................................................... 69
(bb) de facto-Standards ................................................ 73
bb) Beherrschende Stellung .............................................................. 74
(1) Technologiemarkt ............................................................... 74
(2) Produktmarkt ..................................................................... 76
(3) Verbindung von Technologie- und Produktmarkt ............... 78
b) Missbräuchliche Verweigerung ......................................................... 79
aa) Unerlässlichkeit des Schutzgutes ................................................ 80
bb) Verhinderung eines neuen Produkts für das eine Nachfrage
besteht .................................................................................... 83
(1) Erforderlichkeit eines neuen Produktes ............................... 83
(2) Anforderungen an das Anbieten eines neuen Produktes ...... 85
(3) Angebot des Marktbeherrschers und Herstellungsabsicht
des Lizenzinteressenten ....................................................... 87
(4) Potenzielle Nachfrage nach dem neuen Produkt ................. 88
cc) Verhinderung von Wettbewerb auf dem nachgelagerten Markt .. 88
dd) Rechtfertigung der Lizenzverweigerung aus sachlichen Gründen 90
(1) Funktion des Immaterialgüterrechts und Wirkung
der Zwangslizenz ................................................................ 91
(2) Belohnungsreichweite ......................................................... 93
(a) Investitionen ................................................................ 93
(b) Technologische Überlegenheit ...................................... 94
II. Ergebnis .................. 95
B. Missbräuchliche Lizenzierungspraxis ................................................ 96
I. Voraussetzungen der Zwangslizenz im Fall der missbräuchlichen
Lizenzierungspraxis .............. 97
1. Entscheidungspraxis der Gerichte und Wettbewerbsbehörden ................ 97
a) Europäische Entscheidungen .............................................................. 98
b) Deutsche Entscheidungen ................................................................ 100
2. Voraussetzungen im Einzelnen .............................................................. 102
a) Marktbeherrschende Stellung............................................................ 102
b) Missbräuchliche Verhaltensweisen .................................................... 103
aa) Diskriminierung ...................................................................... 103
(1) Geschäftsverkehr gleichartigen Unternehmen üblicherweise zugänglich ...... 104
(a) Lizenzerteilung an Dritte und Aufnahme in Schutzrechtsgemeinschaften ........ 105
(b) Konzerninterne Lizenzerteilung .................................. 105
(2) Ungleichbehandlung ......................................................... 106
(a) Selektive Lizenzierung ................................................ 106
(b) Diskriminierende Vertragsgestaltung .......................... 108
(c) Selektive Durchsetzung von Schutzansprüchen und Duldung von Underreporting ..... 109
(3) Sachliche Rechtfertigung .................................................. 111
(a) Weiter Spielraum des Patentinhabers .......................... 112
(b) Strengere Anforderungen ........................................... 113
(aa) Zusätzliche Umstände ......................................... 113
(bb) Inhalt der strengeren Anforderungen .................. 115
bb) Ausbeutungsmissbrauch .......................................................... 117
(1) Feststellung unangemessener Entgelte und Bedingungen .. 119
(a) Vergleichsmarktkonzept ............................................. 119
(b) Gewinnbegrenzungskonzept....................................... 121
(2) Besonderheiten im Zusammenhang mit Standardisierung
und Normung .................................................................. 122
(a) Strategischer Wert und Normungslohn ...................... 123
(b) Technologiepools ....................................................... 126
(c) Patent Ambush........................................................... 129
(aa) Einbeziehung des Verhaltens im Standardisierungsverfahren .......... 131
(bb) Keine Einbeziehung des Verhaltens im Standardisierungsverfahren ...... 132
(cc) Stellungnahme .................................................... 132
(d) Royalty Stacking ........................................................ 134
(aa) Pflicht zur Gebührenbegrenzung ......................... 134
(bb) Keine Pflicht zur Gebührenbegrenzung .............. 135
(cc) Stellungnahme .................................................... 135
II. Ergebnis .................... 136
C. Abbruch einer Lizenzierung ............. 138
I. Entscheidungspraxis ....................... 138
II. Voraussetzungen im Einzelnen ............................ 139
D. FRAND-Lizenzierungserklärung ...................................................... 141
E. Verhältnis der Missbrauchsarten ....................................................... 143
I. Unterschiedliche Voraussetzungen für eine Zwangslizenz ........................... 143
II. Begründung für die unterschiedlichen Voraussetzungen ............................. 144
III. Abgrenzung der Missbrauchsarten .................... 145
F. Ergebnis ............................ 146
Teil IV Rechtsfolgen des Anspruchs auf kartellrechtliche Zwangslizenz ....... 148
A. Entscheidungspraxis der Gerichte und Wettbewerbsbehörden ................ 148
B. Die Rechtsfolgen im Einzelnen .......................................................... 151
I. Rechtsnatur der kartellrechtlichen Zwangslizenz ........................................ 151
II. Inhalt des Kontrahierungszwangs .......... 152
1. Pflicht zum Vertragsschluss .............. 152
a) Kein Anspruch auf unmittelbare Nutzungsmöglichkeit .................. 152
b) Anspruch auf Annahme eines Lizenzangebotes ............................... 153
2. Inhalt des kartellrechtlich gebotenen Lizenzvertrages ............................ 155
a) Lizenzerteilung ............................................................................... 156
aa) Einfache Lizenz ....................................................................... 156
bb) Beschränkung der Lizenz ......................................................... 157
(1) Räumlich .......................................................................... 158
(2) Zeitlich ............................................................................. 160
(3) Sachlich ............................................................................ 160
b) Angemessene Bedingungen............................................................. 162
aa) Anzuwendender Maßstab ........................................................ 162
(1) Immaterialgüterrechtlicher Ansatz .................................... 162
(2) Regulatorischer Ansatz ...................................................... 164
(3) Kartellrechtlicher Ansatz ................................................... 165
(4) Stellungnahme .................................................................. 167
bb) Bestimmung im Einzelnen....................................................... 170
(1) Anderweitige Lizenzierung ................................................ 171
(2) Fehlende Lizenzierung ...................................................... 171
c) Synallagmatische Verknüpfung ...................................................... 172
C. Ergebnis ................. 173
Teil V Der kartellrechtliche Zwangslizenzeinwand ...................... 175
A. Der Zwangslizenzeinwand im Patentverletzungsprozess ......... 175
I. Zulässigkeit des Zwangslizenzeinwands ............. 175
1. Zwangslizenzeinwand unzulässig .......................................................... 176
2. Zwangslizenzeinwand zulässig .............................................................. 177
3. Stellungnahme ................................................. 179
II. Voraussetzungen des Zwangslizenzeinwands ......... 183
1. Bestehen eines kartellrechtlichen Anspruchs ......................................... 183
2. Rechtsmissbrauch .................................. 184
a) Unbedingtes Angebot auf Abschluss eines Lizenzvertrages .............. 185
aa) Unbedingtheit des Angebots .................................................... 185
(1) Nichtverletzung ................................................................ 185
(2) Rechtsbestand oder fehlende Schutzfähigkeit .................... 188
(3) Territoriale Begrenzung des Lizenzangebots ...................... 188
bb) Angemessenheit des Angebots .................................................. 189
(1) Keine Pflicht zu Vertragsverhandlungen ............................ 190
(2) Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 Abs. 1 BGB ........ 192
(3) Keine gerichtliche Überprüfung der Billigkeit gemäß § 315 Abs. 3 S. 2 BGB ........ 195
b) Einhaltung der vorgreiflichen Pflichten .......................................... 199
3. Beginn der vorgreiflichen Pflichten und prozessuale Geltendmachung .. 202
III. Rechtsfolgen des Zwangslizenzeinwands ..................... 205
1. Rechtswidrigkeit der Patentbenutzung .................................................. 205
2. Auswirkungen des Zwangslizenzeinwands auf die einzelnen Verletzungsansprüche .............. 206
a) Unterlassungsanspruch ................................................................... 206
b) Schadensersatzanspruch .................................................................. 207
aa) Dreifache Schadensberechnung ............................................... 207
bb) Beschränkung auf angemessene Lizenzgebühr .......................... 208
(1) Mitverschulden des Patentinhabers gemäß § 254 Abs. 1 BGB ................. 209
(2) Rechtsgedanke des § 162 BGB ......................................... 210
(3) Schadensersatzanspruch des Lizenzinteressenten ............... 211
cc) Voraussetzungen für eine Anspruchsbegrenzung ...................... 215
c) Anspruch aus Bereicherungsrecht ................................................... 216
d) Vernichtungsanspruch .................................................................... 217
e) Informationsansprüche ................................................................... 219
3. Berücksichtigung des Einwands im einstweiligen Rechtsschutz ............. 220
IV. Ergebnis .................... 224
B. Bewertung des Zwangslizenzeinwands als Möglichkeit der Anspruchsdurchsetzung ........ 226
I. Nutzungsmöglichkeit ohne gerichtliche Prüfung ........................................ 227
II. Prozessökonomische Erwägungen ............... 231
III. Ergebnis ...................... 235
Teil VI Aktive Durchsetzung des Zwangslizenzanspruchs als Alternative zum Einwand im Patentverletzungsprozess ........ 237
A. Schwierigkeiten bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Zwangslizenz ......... 238
I. Darlegungs- und Beweislast ............ 239
1. Darlegungs- und Beweislastverteilung in Bezug auf den
kartellrechtlichen Zwangslizenzanspruch .............................................. 240
a) Beweisbedürftige Tatsachen bei der Durchsetzung eines
Zwangslizenzanspruchs ............ 242
b) Auswirkungen der Beweislastverteilung auf die Durchsetzung
des Zwangslizenzanspruchs ............... 243
2. Möglichkeiten des Lizenzinteressenten zum Abbau der
Informationsasymmetrie ...................... 245
a) Beweiserleichterungen ................................ 245
aa) Sekundäre Darlegungslast ........................................................ 246
bb) Beweislastumkehr .................................................................... 247
cc) Anscheinsbeweis gemäß § 20 Abs. 5 GWB .............................. 248
dd) Tatbestandswirkung des § 33 Abs. 4 GWB .............................. 250
ee) Ergebnis....................... 250
b) Prozessuale Ansprüche .............................. 251
aa) Vorlegung von Urkunden ....................................................... 251
(1) Vorlegung nach Antrag gemäß §§ 422 ff. ZPO ................. 252
(2) Vorlegung von Amts wegen gemäß § 142 ZPO ................ 253
(a) Regelung des § 142 ZPO ........................................... 253
(aa) Bezugnahme einer Partei ..................................... 254
(bb) Ausforschungsverbot als Grenze einer Vorlageanordnung gemäß § 142 ZPO ........... 254
(cc) Schlüssiger und substantiierter Vortrag ................ 255
(b) Möglichkeit für Lizenzinteressenten ............................ 256
bb) Vorlegung von Handels- und Tagebüchern .............................. 258
cc) Vorlegung von Augenscheinsobjekten ..................................... 259
dd) Parteivernehmung ................................................................... 259
ee) Zugang zu Informationen der Kartellbehörden ......................... 260
(1) Einholung amtlicher Auskünfte und Urkunden ................ 261
(2) Amicus curiae ................................................................... 264
ff) Ergebnis .................................. 265
c) Materiell-rechtliche Ansprüche ....................................................... 266
aa) Anspruch auf Akteneinsicht gegen Kartellbehörden ................. 266
(1) Anspruch gegen die Kommission ....................................... 267
(2) Anspruch gegen das Bundeskartellamt .............................. 270
bb) Ansprüche auf Vorlegung von Sachen ...................................... 272
(1) Anspruch auf die Besichtigung von Sachen gemäß § 809 BGB ............ 273
(2) Anspruch auf Einsicht in Urkunden gemäß § 810 BGB ..... 274
cc) Auskunftsanspruch aus Treu und Glauben gemäß § 242 BGB . 275
(1) Subsidiarität........................ 275
(2) Voraussetzungen ............................... 276
(a) Sonderrechtsbeziehung ........................ 276
(b) Entschuldbare Ungewissheit ....................................... 277
(c) Zumutbarkeit des Arbeitsaufwandes ........................... 278
(3) Auskunftsanspruch im Falle eines Zwangslizenzanspruchs 278
(a) Subsidiarität .................................. 278
(b) Voraussetzungen des Auskunftsanspruchs ................... 278
(aa) Entschuldbare Ungewissheit beim Lizenzsucher und Zumutbarkeit des Arbeitsaufwands seitens des Patentinhabers ................... 279
(bb) Kartellrechtlicher Anspruch auf Zwangslizenz als rechtliche Sonderverbindung ........ 279
(cc) Wahrscheinlicher Anspruch auf kartellrechtliche Zwangslizenz ..... 281
(c) Inhalt des Auskunftsanspruchs ................... 287
(aa) Ergebnis einer Interessenabwägung ...................... 288
(bb) Wirtschaftsprüfervorbehalt ................................. 290
dd) Ergebnis ................................ 292
II. Bestimmung der angemessenen Lizenzbedingungen ................................... 293
1. Volle richterliche Überzeugung gemäß § 286 ZPO ............................... 294
2. Schätzung gemäß § 287 ZPO ........................ 295
III. Ergebnis .............................. 297
B. Durchsetzung des Anspruchs im Einzelnen .................................. 298
I. Hauptsacheverfahren .............. 298
1. Rechtsweg und Zuständigkeit ............................................................... 298
a) Sachliche Zuständigkeit .................................................................. 299
b) Örtliche Zuständigkeit ................................................................... 300
aa) Internationale Zuständigkeit .................................................... 301
bb) Nationale Zuständigkeit ......................................................... 304
2. Klageantrag ....................................... 305
a) Ausformuliertes Vertragsangebot .................................................... 305
b) Unbezifferter Klageantrag ............................................................... 308
aa) Gerichtliche Leistungsbestimmung gemäß §§ 315 ff. BGB ..... 309
bb) Schätzung nach § 287 ZPO .................................................... 310
c) Ergebnis ......................................... 312
3. Stufenklage .............................. 313
4. Widerklage ................... 315
5. Ergebnis ...................... 320
II. Einstweiliger Rechtsschutz ............... 321
1. Lizenzierung durch Leistungsverfügung ............................................... 322
a) Anwendbarkeit auf Fälle der kartellrechtlichen Zwangslizenz .......... 323
b) Voraussetzungen der einstweiligen Verfügung ................................. 325
aa) Verfügungsanspruch ................................................................ 325
bb) Verfügungsgrund ..................................................................... 326
cc) Glaubhaftmachung .................................................................. 329
c) Verfügungsinhalt ............................................................................ 331
aa) Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung im einstweiligen Rechtsschutz ... 331
bb) Abgabe einer Willenserklärung oder unmittelbare Leistungserbringung .... 333
d) Verfahren ..................................... 335
2. Leistungsverfügung auf Auskunft .......................... 336
3. Ergebnis ........................... 337
Teil VII Zusammenfassung der Ergebnisse .......................................... 340
A. Voraussetzungen des Anspruchs auf kartellrechtliche Zwangslizenz ..... 340
B. Rechtsfolgen des Anspruchs auf kartellrechtliche Zwangslizenz ......... 342
C. Durchsetzung des Anspruchs auf kartellrechtliche Zwangslizenz ......... 343