Prävalenz und Molekulare Charakterisierung von Staphylococcus aureus bei ambulanten Patienten in der Dermatologie

Von Januar 2007 bis Februar 2008 wurden von 207 Patienten der dermatologischen Tagesklinik des UKM 832 Abstriche entnommen. Bei Nachweis von MRSA/MSSA erfolgte eine spa-Typisierung. Die Prävalenz für MRSA lag bei 12% und für S. aureus bei 23%. Über die Hälfte der S. aureus-Isolate waren MRSA. Die Se...

Author: Fellas, Antonia Artemis
Further contributors: Friedrich, Alexander (Expert)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2012
Date of publication on miami:03.09.2012
Modification date:08.06.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:MRSA; Schnelltestverfahren; Spa-Typen; Hautklinik Münster; S. aureus-Prävalenz
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-89349398695
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-89349398695
Digital documents:diss_fellas.pdf

Von Januar 2007 bis Februar 2008 wurden von 207 Patienten der dermatologischen Tagesklinik des UKM 832 Abstriche entnommen. Bei Nachweis von MRSA/MSSA erfolgte eine spa-Typisierung. Die Prävalenz für MRSA lag bei 12% und für S. aureus bei 23%. Über die Hälfte der S. aureus-Isolate waren MRSA. Die Sensitivität der PCR nach Huletsky für MRSA war 96,7%, die Spezifität 94,8%. Die Sensitivität der PCR nach Martineau für S. aureus war bei 100%, die Spezifität nur bei 44,5%. Der häufigste spa-Typ war t032. Spa-Typ t091 zeigte einen MRSA PCR-Befund bei negativem Kulturnachweis. Bei 2 von 3 t011-Isolaten wurde ein falsch negativer PCR-Befund nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Prävalenz von HA-MRSA. Zusätzlich liegt eine spa-Typen abhängige Spezifität vor.