Erdöl – die große Unbekannte bei der Entstehung künftiger Krisen und Konflikte

Der Rohstoff Erdöl ist im 20. Jahrhundert zur Grundlage jeder industrialisierten Volkswirtschaft geworden. Insbesondere die Bereitstellung von Kraftstoffen für den zivilen/wirtschaftlichen und militärischen Bereich sorgt in den (westlichen) Industriestaaten für Wohlstand und militärischer Macht. All...

Author: Issel, Carsten
Further contributors: Woyke, Wichard (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2007
Date of publication on miami:20.05.2008
Modification date:13.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Erdöl; Islamismus; Terrorismus; Rohstoff; Sicherheit
DDC Subject:320: Politikwissenschaft
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85519349736
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85519349736
Digital documents:diss_issel.pdf

Der Rohstoff Erdöl ist im 20. Jahrhundert zur Grundlage jeder industrialisierten Volkswirtschaft geworden. Insbesondere die Bereitstellung von Kraftstoffen für den zivilen/wirtschaftlichen und militärischen Bereich sorgt in den (westlichen) Industriestaaten für Wohlstand und militärischer Macht. Allerdings handelt es sich beim Erdöl um einen Rohstoff, der endlich ist; mit der Folge, dass die weltweiten Bestände in wenigen Jahrzehnten unwiederbringlich zur Neige gehen werden. Aber nicht nur die naturgemäße Endlichkeit gefährden den Status der Industrienationen, sondern auch der global agierende islamistische Terrorismus sowie die Ausbreitung des Islamismus auf staatlicher Ebene stellen eine Bedrohung der Erdölversorgung dar. In dieser Arbeit wird daher herausgearbeitet inwiefern Erdöl als Kraftstofflieferant durch Alternative Energien ersetzbar ist und wie groß die Gefahr ist, dass der Rohstoff Erdöl zum Auslöser für bewaffnete Konflikte werden kann, vor allem vor dem Hintergrund, dass die größten Erdölquellen im islamischen Kulturkreis zu finden sind. Hierzu werden die Staaten Saudi-Arabien, Irak und Iran hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Stabilität untersucht.