Mathematisches Problemlösen : Ergebnisse einer empirischen Studie

Spätestens seit den TIMSS- und PISA-Studien ist das mathematische Problemlösen stärker in den Fokus der Schulmathematik gerückt. Insbesondere für jüngere SchülerInnen gibt es bisher allerdings kaum Forschungsergebnisse zu deren Verhalten in Problembearbeitungssituationen und zu Faktoren, die solche...

Author: Rott, Benjamin
Document types:Book
Media types:Text
Publication date:2015
Date of publication on miami:10.07.2015
Modification date:12.12.2019
Series:Ars Inveniendi et Dejudicandi, Bd. 2
Publisher: WTM-Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Problemlösen; Mathematikunterricht; Schuljahr 5
DDC Subject:370: Bildung und Erziehung
510: Mathematik
Legal notice:© 2015 WTM – Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien, Münster
License:InC 1.0
Language:German
Notes:Druckausg.: Rott, Benjamin: Mathematisches Problemlösen : Ergebnisse einer empirischen Studie. Münster : WTM, 2013. (Ars Inveniendi et Dejudicandi ; 2), ISBN 978-3-942197-25-0
Zugl.: Hannover, Univ., Diss., 2012
Format:PDF document
ISBN:978-3-942197-67-0
URN:urn:nbn:de:hbz:6-79209653764
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-79209653764
Digital documents:wtm_isbn-978-3-942197-67-0.pdf
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Spätestens seit den TIMSS- und PISA-Studien ist das mathematische Problemlösen stärker in den Fokus der Schulmathematik gerückt. Insbesondere für jüngere SchülerInnen gibt es bisher allerdings kaum Forschungsergebnisse zu deren Verhalten in Problembearbeitungssituationen und zu Faktoren, die solche Prozesse maßgeblich bestimmen. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei globale Aspekte des Problemlösens – Prozessverlauf, Heuristik und Metakognition –, die sich durch die drei Hauptteile der Arbeit (Literaturanalyse, Studie inklusive Methoden und Ergebnisse) ziehen. In einer breit angelegten Auseinandersetzung mit relevanter Literatur zum Problemlösen werden Forschungsdefizite herausgearbeitet und sich darauf beziehende Forschungsfragen formuliert. Im Anschluss wird die Konzeption und Durchführung einer empirischen Studie zur Beantwortung dieser Fragen beschrieben. Die Ergebnisse der Arbeit, deren Datenbasis das Projekt „MALU“ für Fünftklässler bildet, beinhalten ausführliche Beschreibungen des Problemlöseverhaltens der SchülerInnen und ein daraus abgeleitetes, empirisch begründetes Prozessmodell. Des Weiteren werden Aussagen getroffen über (mangelnde) Prozessregulation und den Einsatz von Heurismen – und wie dies jeweils mit Erfolg und Misserfolg beim Problemlösen zusammenhängt. Abgerundet wird die Arbeit von einem Ausblick sich anschließende Forschung und auf die mögliche praktische Verwertbarkeit der Ergebnisse in Schule und Lehrer(aus)bildung.