Erweiterte Suche

Single-Shot-Spinalanästhesie in Abhängigkeit der Berufserfahrung des Anästhesisten und des individuellen Patientenhabitus in der täglichen Routine

Bei 161 Patienten, die sich im St. Franziskus-Hospital Münster einem elektiven, operativen Eingriff an der unteren Extremität in geplanter Spinalanästhesie unterzogen, wurde prospektiv untersucht, wie stark sich die Berufserfahrung des Anästhesisten und der individuelle Wirbelsäulenhabitus des Patienten auf die Spinalanästhesie auswirkt. Ergebnisse: Bei unerfahrenen Ärzten wurden signifikant mehr Punktionsversuche, häufiger Segmentwechsel und mehr Zeit benötigt. Ein schwieriger Patientenhabitus verstärkte diese Tendenzen zusätzlich. Außerdem zeigte sich, dass sich ein schwieriger Wirbelsäulenhabitus auf die Komplikationen der Lumbalpunktion unabhängig von der Berufserfahrung auswirkte. Schlussfolgerung: Aufgrund unserer Ergebnisse erscheint es sinnvoll, die Spinalanästhesien bei schwierigem Habitus von erfahrenen Ärzten durchführen zu lassen, um den Stress für die Patienten zu verringern und eine Häufung frustrierender Erlebnisse für junge Mediziner zu vermeiden.

Titel: Single-Shot-Spinalanästhesie in Abhängigkeit der Berufserfahrung des Anästhesisten und des individuellen Patientenhabitus in der täglichen Routine
Verfasser: Weiss, Christian
Gutachter: Hahnenkamp, Klaus Normdaten
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2011
Publikation in MIAMI: 18.12.2011
Datum der letzten Änderung: 03.06.2016
Schlagwörter: Spinalanästhesie; Lumbalpunktion; Komplikationen; Berufserfahrung; Wirbelsäulenhabitus
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-92409389355
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-92409389355
Onlinezugriff: