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Connatale Pigmentzellnaevi, Varianten und Risiken

1994-98 wurden 2350 Patienten (P) mit connatalen Pigmentzellnaevi (CPZN) behandelt, 35 mit Melanophakomatose (MP), 6 mit neurocutaner Melanose (NM). Gleichzeitig 3208 P mit Melanomen (MM). Unter den 2350 P mit CPZN hatten 80 P CPZN + MM, aber bei nur 8 waren die MM in den CPZN entstanden. Das sind 0,25%, bezogen auf P mit MM, oder 0,34% der P mit CPZN. Unter 41 P mit MP und NM hatten 6(14,63%) MM in CPZN. Nur wenige der MM entwickelt sich in CPZN. Die Einteilung CPZN nach Größe wird nicht gestützt. Zwischen Flächendurchmesser, histologischem Bautyp und MM-Risiko besteht keine Beziehung. 80,9% der CPZN waren superfiziellen, 13,8% tiefen, 4,3% patchy Typs, 1% Sonstige. Geschlechtsverteilung w:m=3:2. Lokalisation der CPZN: 24% Kopf/Hals, 34% Rumpf, 12% obere Extremitäten, 1% Genitalbereich, 29% untere Extremitäten. CPZN sind oft unbeachtet. Viele P mit MM in CPZN hatten zusätzliche Hauttumoren was Hinweis auf eine vermehrte genetische Labilität als Faktor der Tumorentwicklung sein kann.

Titel: Connatale Pigmentzellnaevi, Varianten und Risiken
Verfasser: Osman, Amin
Gutachter: Kurlemann, Gerhard Normdaten
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 19.04.2005
Datum der letzten Änderung: 11.02.2016
Schlagwörter: connatale Pigmentzellnaevi; Naevustypen; Melanomrisiko; Melanophakomatose; Therapie
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-86649464715
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-86649464715
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