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Das Johannisstift in der Osnabrücker Neustadt

ein westfälisches Kollegiatstift und seine Stellung in der Welt zwischen 1011 und dem Beginn des 15. Jahrhunderts

Ziel der Arbeit ist die möglichst dicht dokumentierte Erfassung der Kanoniker und Dignitäten des Stifts St. Johann. Es sollen die erreichbaren Quellen zur Ausbildung, Pfründen an anderen Institutionen, die Tätigkeit im Kapitel, in der diözesanen Gerichtsbarkeit, im bürgerlichen Leben sowie zur Familie erfasst werden. Die Arbeit stellt die Bedeutung des Stifts für die Bistumsverwaltung heraus. Dazu wird die Tätigkeit der Archidiakone sowie der Offiziale betrachtet. Deutlich hervorgehoben wird die Leistung von Stiftsangehörigen in überlokalen Netzwerken, insbesondere in der päpstlichen delegierten Gerichtsbarkeit sowie als Exekutoren. Die gesammelten Quellen erlauben Aussagen über den Stellenwert des Notariats im Lebenslauf von Klerikern, da bei Kanonikern in der Regel die Notarstätigkeit nur transitorisch ist. Die Arbeit stellt die Kontakte des Stifts zur Stadt Osnabrück anhand der Memorialüberlieferung sowie der bürgerlichen Altarstiftungen zusammen.

Titel: Das Johannisstift in der Osnabrücker Neustadt
Untertitel: ein westfälisches Kollegiatstift und seine Stellung in der Welt zwischen 1011 und dem Beginn des 15. Jahrhunderts
Verfasser: Crabus, Tobias GND
Gutachter: Johanek, Peter GND
Organisation: FB 08: Geschichte, Philosophie
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 23.03.2011
Datum der letzten Änderung: 20.05.2016
Schlagwörter: Kirchengeschichte; Kollegiatstift; Osnabrück; Verwaltungsgeschichte; Mittelalter; Prosopographie
Fachgebiete: Christentum, Christliche Theologie; Geschichte Mitteleuropas; Deutschlands
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-94479377238
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-94479377238
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