Autorschaften im Spannungsfeld von Religion und Politik : Einleitung

Nach der Toterklärung des Autors in den 1960er-Jahren kam es in den 1990ern zu einer Wiederkehr des Autors. Der Beitrag führt in einen Sammelband ein, der am Beispiel ausgewählter Autoren die Rolle von Autorschaft im Spannungsverhältnis von Religion und Politik untersucht. Dabei wird gezeigt, wie po...

Authors: Wagner-Egelhaaf, Martina
Sieg, Christian
Division/Institute:FB 09: Philologie
Document types:Part of book
Media types:Text
Publication date:2014
Date of publication on miami:19.05.2017
Modification date:19.05.2017
Edition statement:[Electronic ed.]
Source:Wagner-Egelhaaf, Martina; Sieg, Christian (Hrsg.): Autorschaften im Spannungsfeld von Religion und Politik. Würzburg: Ergon-Verlag, 2014
Subjects:Exzellenzcluster Religion und Politik; Autorschaft; Politik; Religion; Literaturwissenschaft Cluster of Excellence Religion and Politics; Authorship; Politics; Religion; Literary Studies
DDC Subject:800: Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
830: Deutsche und verwandte Literaturen
Legal notice:Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Ergon-Verlags (Würzburg).
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
ISBN:978-3-95650-029-9
URN:urn:nbn:de:hbz:6-72229537991
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-72229537991
Digital documents:wagner-egelhaaf_2014_autorschaften-im-spannungsfeld.pdf

Nach der Toterklärung des Autors in den 1960er-Jahren kam es in den 1990ern zu einer Wiederkehr des Autors. Der Beitrag führt in einen Sammelband ein, der am Beispiel ausgewählter Autoren die Rolle von Autorschaft im Spannungsverhältnis von Religion und Politik untersucht. Dabei wird gezeigt, wie politische Funktionen und religiöse Semantiken interagieren und ein Verständnis von postsouveräner Autorschaft konstituieren, das den Autor als Funktion seines Werks begreift.

After the 'death of the author' in the 1960s, the 1990s have seen the 'return of the author'. The article is the introduction to an anthology of essays that investigates the role of literary authors in the interaction of religion and politics. It looks at how political functions and religious semantics collaborate and create a notion of post-sovereign authorship that sees the author as dependent on his/her work.